Solinger Tageblatt vom 11. August 2001

Wenn der PC mal streikt, kommt der Mann für Notfälle

 

Rheinische Post 15.05.03

Theodor-Heuss-Realschule hat sich von Solinger Firma

 

Solinger Tageblatt vom 15. Mai 2003

Realschüler lernen jetzt raketenschnell

 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 

 

Solinger Tageblatt vom 11. August 2001


Wenn der PC mal streikt, kommt der Mann für Notfälle

Michael Wollny betreibt seit 1998 einen florierenden Vor-Ort-Service


Wenn im Klärwerk in Unterburg ein wichtiger Rechner nicht laufen will oder in der Hauptschule Ohligs ein PC streikt, dann ist Michael Wollny (Foto) gefragt. Der 47-jährige gelernte Kommunikations- und Datentechniker machte sich 1998 in Solingen mit einem PC-vor-Ort-Service selbstständig. Damit ist er für private wie für gewerbliche Computeranwender ein Mann für gewisse Notfälle.
"Ich biete Vor-Ort-Service für Netzwerktechnik, Einzelsysteme und Windows-Probleme", berichtet Wollny, der zuvor unter anderem 19 Jahre in leitender Funktion bei Philips gearbeitet hatte. Von DOS bis Server-Installation reicht sein Angebot.
"Meine Privatkunden sind vielfach solche Leute, die sich im IT-Bereich noch nicht so gut auskennen. Hauptsächlich rufen sie mich wegen Windows-98-Problemen, die durch nicht sachgerechte Installation entstehen", ist eine der gemachten Erfahrungen. Im Bereich Hardware verlangen vor allem nicht funktionierende Festplatten, defekte Modems und Speicherprobleme nach Wollnys Vor-Ort-Service.
721 Kunden, darunter auch solche in Essen, Köln und Düsseldorf, hat der Mann für Computer-Notfälle mittlerweile bereits in seinem Laptop gespeichert. 142 sind gewerbliche Kunden, wovon wiederum 14 im öffentlichen Bereich arbeiten. "Ich hoffe, mit Solingens Schulen noch stärker ins Geschäft zu kommen", sagt Wollny. Allein letzte Woche haben sieben neue Privatkunden seinen Service genutzt.
"Lieber zum teureren Qualitätsprodukt greifen als zum Schnäppchen", ist ein Rat des Experten an alle Computerfreunde.



 

 

 

 


Rheinische Post 15.05.03
Theodor-Heuss-Realschule hat sich von Solinger Firma ein Computer-Netzwerk aufbauen lassen

Elektronische Aufsicht selbst beim Surfen

(RP). Die Schüler kommen wie gerufen. Während Joachim Blümer, Leiter der Theodor-Heuss-Realschule, die Vorteile des neuen Computerraums der Schule vorstellt, melden sich die vier zur Recherche an. Sie wollen während der Biologie-Stunde mal eben ein Vollmond-Bild aus dem Internet fischen. Aufsicht braucht es nicht. Lehrer Burkhard Langensiepen kann zeitgleich am Computer im Bio-Raum verfolgen, was die Schüler am Rechner andernorts treiben.
"Der Auftritt war nicht inszeniert", sagt Blümer und lacht: "Es kommt aber immer öfter vor, dass die Schüler etwas im Internet nachschauen, was direkt in die Stunde einfließt." Zeitgemäßer Schulalltag dank moderner Technik, die im zurückliegenden Jahr von der Solinger Firma "PC Vorort Service" und in Kooperation mit der Stadt installiert worden ist. 45 000 Euro sind aus Landesmitteln investiert worden, rund 25 000 allein für neue Rechner und Programme. "Die VBS haben dazu erstklassige Komponenten geliefert", lobt Leif Silberkuhl, der das Netz in monatelanger Arbeit installiert hat.
Denn eine Komplettlösung sollte her, die aktueller Lernsoftware genügt, die Möglichkeiten des Internets nutzen hilft und zugleich ein Kommunikations-Netzwerk schafft, das betont benutzerfreundlich zu sein habe. "Eine Kollegin hat mal gesagt: Ehe ich mit Schülern in den Computerraum gehe, hacke ich mir lieber die Hand ab," erzählt Blümer. Berührungsängste galt es zu überwinden - mittlerweile würden die Lücken im Belegungsplan für den Computer-Raum schwinden.

Standards festlegen
Das ist wichtig, schließlich sollen alle Schüler gleichermaßen fit werden im Umgang mit Multimedia. "Unser Konzept sieht vor, dass wir Standards festlegen und fragen: Was muss ein Schüler nach der zehnten Klasse am Computer können?", sagt Blümer. Für die Wahl eines Partners beim Aufbau des Netzwerks sprach, einen Ansprechpartner vor Ort zu haben, der ein dem System-Vorbild am Gymnasium Schwertstraße zumindest ähnliches Netz preiswerter zu installieren in der Lage war.
Der PC-Service verspricht zudem rasche Hilfe - die freilich nur in Ausnahmefällen nötig sein soll. Ansonsten soll das Netzwerk auch von jenen Lehrern gepflegt werden können, die den "in Sachen Computer hochkreativen Schülern", so Blümer, unterlegen seien.
Auch für Sicherheit beim Surfen ist gesorgt: An jedem Monitor im Hause ist abrufbar, was die Schüler machen. "Die Lehrer können mit ihrer speziellen Zugangsberechtigung unbemerkt auf jeden Computer zugreifen", erklärt Silberkuhl. Zu löschen sei von den Schülern nichts.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Solinger Tageblatt vom 15. Mai 2003

Realschüler lernen jetzt raketenschnell

An der Theodor-Heuss-Schule wurde für 45 000 Euro ein Computer-Netzwerk installiert

(tsch) Der "Große Bruder", der alles sieht, ist in das Computer-Netzwerk der Theodor-Heuss-Schule gezogen: Der Lehrer ist überall. Er kann von seinem Rechner aus verfolgen, was die Schüler beispielsweise im Internet so treiben, er kann mit ihnen via Bildschirm plaudern und im Zweifelsfalle auch die fremde Maus bewegen.
Ein neues Netzwerk macht es möglich. Eine Komplettlösung, wie sie in anderen Schulen installiert wurde, war nicht finanzierbar. "Wir haben uns gefragt, ob wir so etwas nicht selber stricken können", erinnert sich Schulleiter Joachim Blümer. Dieses "selber" hat die Realschule dann in Form des PC Vorort-Service von Michael Wollny gefunden. Leif Silberkuhl, Mitarbeiter der Solinger Firma, hat das Konzept gemeinsam mit den Pädagogen entwickelt und sogar für ein halbes Jahr sein Büro in der Schule an der Felder Straße eingerichtet.
Insgesamt 45 000 Euro, hauptsächlich aus Landesmitteln, fließen in die Medienerziehung der Realschüler. "Doch auch die Kooperation mit dem Schulträger hat bestens funktioniert", erklärt Blümer. Leif Silberkuhl ergänzt: "Beim Umbau sind erstklassige Komponenten eingebaut worden. Das Netz ist raketenschnell."
Das muss das Netz auch sein, schließlich sollen es 700 Lehrer und Schüler nutzen können. Ebenso schnell können Lehrer angelernt werden, wie Internetseiten für Schüler gesperrt werden der neue Nutzergruppe eingerichtet werden können.

 
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